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Internetauftritt der Kirchengemeinde St. Markus, Regensburg - Aktion Sechzig Plus - BerichteDirekt zum Inhalt

Kirchengemeinde Sankt Markus

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Besuch im Haus der Zukunft, Juni 2010

Besuch im Haus der Zukunft
Die Besuchergruppe vor dem Haus der Zukunft
Zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken.

Die hoch interssante Führung wurde von Herrn Hartmannsgruber (Fa. Sonnenkraft) und Herrn Staudigl (Architekturbüro) bei denen wir uns recht herzlich bedanken, durchgeführt!

Die offenen Hauptaufenthaltsräume Wohnen-Kochen-Essen sind nach Süden komplett verglast und über großflächige Schiebetüren mit dem Außenbereich schwellenfrei verbunden. Neben den Vertikallamellen bietet OG-Körper einen sommerlichen Sonnenschutz. Die innere Erschließung erfolgt von einem Verteilerbereich mit offener Treppe aus, welcher die im OG gebauten Kinder- und Elternbereiche trennen. Dach und Außenwände sind mit farbgleichen, anthrazitfarbenen Materialien verkleidet und belegt. Solarthermie-, Fotovoltaikflächen und zementgebundene Fasertafeln wechseln sich kantenscharf ab. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei erschlossen.

Technik:
  • 55m² Photovoltaikanlage zur Stomerzeugung
  • eine neuartige solar-thermieunterstützte Wärmepumpe
  • ca. 25m² Solarthermieflächen
  • eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Erdkollektor zur Luftvorerwärmung
  • Regenwasserzisterne zur Gartenbewässerung und WC-Spülung
  • Automatisch gesteuerte mechanische Querdurchlüftung von UG bis Dach mit nächtlicher sommerlicher Kühlung
  • kompakt-intelligente Haustechnik
  • passive Sonnenenergienutzung im Winter von Süden und Westen
  • automatische Beschattung der Süd- und Westglasflächen im Sommer
  • Anordnung von energiearmen Pufferräumen im Norden

Resümee:
Die Art wie wir leben, wohnen und bauen hat eine große Bedeutung für den Schutz der Umwelt. Anwendung traditionellen Wissens in Kombination mit modernster, zukunftsweisender Technik führt zu intelligenten Gebäuden als PLUSENERGIE-Häuser, die mehr Energie produzieren als verbrauchen und somit unsere Umwelt schützen. Ein perfektes Wohnklima, ein fast idealer Komfort, keine Gebäude-Betriebskosten und aufregende, spannende Architektur sind der Mehrwert für den Menschen.    Bernd Zieger


Radtour zum Hundertwasserturm in Abensberg, April 2010

Der Hundertwasserturm in Abensberg

Eine der letzten Radl-Touren führte uns am 28. April 2010 zum Hundertwasserturm nach Abensberg. Damit gehörten wir mit zu den Ersten, die in diesem Jahr bei angenehmen Temperaturen von Saal aus mit den Rädern nach Abensberg fuhren.

Mit dem Bau des Turmes hatte sich der Brauereibesitzer Leonhard Salleck einen Traum erfüllt. Doch bis zur Eröffnung war es für Salleck ein weiter Weg. Zunächst musste er Hundertwasser überzeugen, dann starb der weltberühmte Künstler im Jahr 2000 mitten in der Planungsphase und schließlich hatten die Denkmalschützer wegen des benachbarten mittelalterlichen Stadtzentrums Einwände. Der 70 Meter hoch geplante Turm wurde auf die Hälfte gestutzt. Heute sagt Salleck: "Das war mein Schutzengel!" Denn: ein 70-Meter-Turm hätte vermutlich alle Finanzkonzepte gesprengt und wäre kaum bezahlbar gewesen.

Nach unserer Radltour gab es direkt am Turm erst einmal eine zünftige Brotzeit im Biergarten, ehe wir uns einer Führung durch Brauerei und Märchenturm, der wie ein typisches Hundertwasser-Haus aussieht, anschlossen. Man kann ihn sich kaum vorstellen, den bunten, mit großen und kleinen Erkern und goldenen Dächern versehenen Turm. In luftiger Höhe wuchern Bäume und Sträucher hervor. Oben thront eine vergoldete Kuppel. Selbst die Toiletten sind im Hundertwasser-Stil gekachelt.

Nach so viel Kultur und etwas wenig radeln beschlossen wir, die Tour abzukürzen, um im frühlingshaften Garten eines Teilnehmerpaares den herrlichen Tag ausklingen zu lassen. Beiden nochmals herzlichen Dank
an dieser Stelle. Und wie immer auch Dank an Gisela Zundel und Reinhold Emmer für die tolle Organisation!

Britta von Velsen


Radtour im Mai 2008

Aktion 60+

Am 7. Mai 2008 trafen sich bei herrlichem Maiwetter ein Dutzend begeisterte Radlerinnen und Radler in
St. Markus, um zur ersten Tour nach Bad Abbach aufzubrechen. Was die beiden Organisatoren besonders beeindruckte: die mit 35 km als Einsteigerrunde veranschlagte Tour über Mariaort, Sinzing, Lohstadt und Matting bestanden alle mit Bravour.

Beim Mittagessen in Oberndorf Radlertreff

Am Endpunkt, auf der Brücke über die Donau in Bad Abbach, herrschte ebenso gute Laune wie beim Mittagessen in Oberndorf. Die Organisatoren können davon ausgehen, dass auch am 2. Juli wieder alle mitmachen werden, wie auch bei der übernächsten Tour, die mit dem Radlerbus nach Falkenstein gehen soll.

Auf der Brücke in Bad Abbach

Besichtigung des Wasserkraftwerks RegensburgBesichtigung des Wasserkraftwerks
Am 8. März 2008 konnte Herr Bernd Zieger, der im Rahmen der Aktion 60+ eine Führung durch das Wasserkraftwerk Regensburg (Pfaffensteiner Wehr) angeboten hatte, 17 Teilnehmer/innen begrüßen (s. Foto). Es war sehr beeindruckend und lehrreich, einmal in diesem Gebäude zu sein, das wir seit vielen Jahren nur von außen kennen. Vielen Dank!


Eine faszinierende Zeitreise, Juni 2009
Eine faszinierende Zeitreise erlebten die 27 Teilnehmer, die im Juni 2009 unter Leitung von Bernd Zieger die Druckerei Niedermayr besuchten: 200 Jahre Industriegeschichte in zwei Stunden.

"Am Anfang war der Stein", hieß es. Wer um 1800 etwas drucken wollte, musste den Text, das Bild, oder die Noten auf einen flachen Stein in Spiegelschrift (!) auftragen. In einer hölzernen Handpresse wurde das Motiv dann Blatt für Blatt gedruckt. Heute produziert eine Maschine in irrwitzigem Tempo pro Stunde 47 000 Exemplare eines achtseitigen Prospektes.

Wir verfolgten die Entstehung des Prospektes. Das begann im Fotoatelier, wo Gurken, Weinflaschen und Nachthemden fotografiert wurden und endete an einer Maschine, die die Prospekte, zu Bündel geschnürt, auf eine Palette schichtete und das Riesending blitzschnell mit wasserdichter Folie umwickelte. Wer dabei war, konnte in den nächsten Tagen keinen Prospekt mehr achtlos in die Mülltonne werfen ohne zu bedenken, was für eine raffinierte Technik zur Herstellung des bunten Papiers notwendig ist.

Besichtigung der Firma Niedermayr

Stromerzeugung auf moderne Art, Juli 2009
Bei ihrem Besuch erhielten die 10 Teilnehmer, die unter der Leitung von Bernd Zieger im Juli die Photovoltaikanlage von Reinhard Knott in Haimbuch besuchten, Einblicke in die faszinierende Technik der "Solaren Stromerzeugung".

Der Besitzer und Bauherr der Anlage führte durch die 88 freistehenden Tracker mit über 1400 aufgesetzten Modulen, die mit neuesten elektronischen Steuersystemen von Ost nach West horizontal und vertikal der Tagessonnenwanderung folgen. Der Aufbau der Anlage und die Überwindung aller behördlichen Stolpersteine wurden uns in einem sehr offenen und informativen Vortrag, in dem auch die vielen Fragen von unserer Seite umfassend beantwortet wurden, dargelegt.

Die Anlage erzeugt im Regeljahr ca. 285.000 Kilowatt Strom, welcher ins Verbundnetz der Energieversorger geleitet wird. Die Hälfte der Gemeindebürger Haimbuchs nutzt die erneuerbare Energie. Diese Anlage hilft der Umwelt, weil weit über 20.000 kg Co² nicht produziert werden!

Ausklang und nachfolgende Diskussion fanden bei gespendetem Kaffee und Kuchen neben der PVA an der "Selbstpflücker-Heidelbeeranlage" bei sonnigen Wetter statt.

Besichtigung der Photovoltaik-Anlage in Haimbuch