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Internetauftritt der Kirchengemeinde St. Markus, Regensburg Chronik Seite 1 von 7 - Die Entstehung der Kirchengemeinde - Direkt zum Inhalt

Kirchengemeinde Sankt Markus

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  Die Entstehung der Kirchengemeinde
Regensburg hat eine reiche evangelische Tradition. Die ersten reformatorischen Strömungen machten sich hier schon bald nach 1520 bemerkbar. Das Streben nach evangelischer Predigt und evangelischem Gottesdienst führte schließlich 1542 zur offiziellen Einführung der Reformation durch den Rat der Stadt.

Die ersten evangelischen Kirchen waren die unter dem Patronat der Stadt stehende Neupfarrkirche, die Oswaldkirche und das Bruderhaus. Bis auf wenige Ausnahmen war während der gesamten reichsstädtischen Zeit das Bürgerrecht an das protestantische Bekenntnis geknüpft. Die Stadt selbst erhielt den Vorsitz der evangelischen Reichsstädte im reichsstädtischen Kollegium.

Einen wesentlichen Einschnitt bedeutete das Ende der Reichsstadt 1803 mit dem auch die bevorzugte Stellung der evangelischen Kirche aufgehoben wurde. Durch den Zuzug aus den umliegenden katholischen Gegenden wandelten sich im 19. und 20. Jahrhundert die Konfessionsverhältnisse entscheidend.

Neue organisatorische Aufgaben ergaben sich schließlich nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, als unter den Heimatvertriebenen auch eine große Anzahl von Protestanten nach Regensburg kam, was zur Gründung von neuen evangelischen Gemeinden führte.
St. Markus ist die jüngste unter den sechs evangelischen Kirchengemeinden von Regensburg. Das ursprünglich zur Pfarrei Dreieinigkeitskirche gehörende Gebiet Prüfening und Dechbetten begann nach Kriegsende durch die große Zahl der dort lebenden Heimatvertriebenen sein Gemeindeleben zu entwickeln.

Schon 1956 wurde ein eigener Sprengel mit damals rund 250 Gemeindegliedern errichtet, der die Gebiete Sinzing, Bruckdorf, Alling, Eilsbrunn, Bergmatting und Viehhausen mit einbezog. Pfarrer dieser neu errichteten dritten Pfarrstelle der Dreieinigkeitskirche wurde Herr Pfarrer Arnold Wallhofen.
Prüfeninger Straße 1964
 Die Prüfeninger Straße im Jahr 1964
Rennplatz 1967
  Der Rennplatz im Jahr 1967
Jahrelang musste er sich immer wieder um geeignete Gottesdiensträume bemühen. Die ersten Gottesdienste wurden in der Vorhalle der Prüfeninger Klosterkirche gefeiert.

Dann folgten die Zwischenstationen Prüfeninger Schloßgaststätte, der Filmsaal im Keller der ehemaligen Messerschmitt-Schule (heutige Kaufmännische Berufsschule an der Prüfeninger Straße), die Rennplatzgaststätte, die heute noch steht, aber nicht mehr als Gaststätte genutzt wird und schließlich 1965 noch für zwei Jahre das damals neu erbaute Schützenheim. Taufen und Abendmahlsfeiern fanden allerdings weiterhin nur in der Dreieinigkeitskirche statt.


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