Über unsere Gemeinde












1. Pfarrstelle

Derzeit vakant


2. Pfarrstelle
Pfarrer Petr Chamrád

Derzeit geschäftsführender Pfarrer
Tel. 09403-9697889
p.chamrad@web.de


Klinikseelsorge
Pfarrerin Heidi Kääb

Klinikseelsorge im Krankenhaus Barmherzige Brüder
Tel. 3691049 oder 0162-2417274, heidi.kaeaeb@barmherzige-regensburg.de



Dörte Neumann

Pfarrbüro:
Killermannstr. 58a,
93049 Regensburg
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi, Do 8.30-12.30 Uhr

Tel: 32917, Fax 3782373
kontakt@markuskirche-regensburg.de
d.neumann@markuskirche-regensburg.de


Mesnerin Prüfening

Anneliese Bretz

Kirchenpfleger

Dr. Thomas Kühlhorn






Ihr Kirchenvorstand für die Wahlperiode 2019-2025:

Vertrauensmann: Wolfgang Heidenreich



Dr. Peter Gutdeutsch 

verheiratet, 3 Kinder
Mit der Gemeindearbeit möchte ich (mit) unseren Kindern die Kirche als wichtigen gesellschaftlichen Halt gestalten helfen.


Wolfgang Heidenreich 

verheiratet, 2 Kinder
Ich möchte mit Begeisterung mitwirken, dass sich unsere Gemeinde weiterentwickelt und eine Heimat für alle ist.

Barbara Hochschau 

verheiratet, ein Kind
Besonders am Herzen liegt mir die Kinder- und Jugendarbeit, die ich gerne vor Ort tatkräftig unterstützen und fördern möchte, um jungen Menschen die aktive Mitgestaltung in einer modernen Kirchengemeinde zu ermöglichen.

Silke Homeier-Arndt 

verheiratet, 2 Kinder
Ich möchte unsere Gemeinde mitgestalten, weil ich mich in St. Markus zuhause fühle und mir wünsche, dass viele Menschen die gleiche Erfahrung machen.



Johannes Karoßer

ledig, 18 Jahre alt, in den KV berufen. Schon lange bin ich in der Jugendarbeit in St. Markus, im Dekanat und auf Landesebene aktiv und freue mich drauf im Kirchen-vorstand neue Verantwortung zu übernehmen und Erfahrungen zu sammeln. Mit meiner Ausbildung zum Diakon in Rummelsberg möchte ich meinen Glauben und Überzeugungen zum Beruf machen. 

Dr. Saskia Krüger-Lassen 

verheiratet, 5 Kinder
Ich erlebe St Markus als sehr lebendige, engagierte Gemeinde, die ich gerne noch intensiver kennen lernen und aktiv unterstützen möchte.

Dr. jur. Thomas Kühlhorn

Verheiratet, seit 2014 als Kirchenpfleger für die Planung und Kontrolle der gemeindlichen Finanzen zuständig;

12/2019 in den KV St. Markus berufen. Mein Anliegen ist, unserer Kirchengemeinde mit vorausschauender Planung von Einnahmen und Ausgaben die finanzielle Grundlage für ihre vielfältigen Aktivitäten und neuen Vorhaben zu sichern.

Barbara Michels 

verheiratet, 1 Sohn, 2 Enkeltöchter
Angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen möchte ich durch mein ehrenamtliches Engagement weiterhin an den Aufgaben unserer Gemeinde mitwirken.



Johanna Radcke 

verheiratet, 2 Kinder
Ich finde es toll, was in St. Markus alles unternommen wird um Menschen zusammenzubringen - da möchte ich gern aktiv mitmachen.

Anja Wagner-Spießl 

verheiratet, 4 Kinder
Ich  möchte die Entwicklung unserer Gemeinde mitgestalten, damit die  Gemeinde für uns Mitglieder da sein und uns in den Anforderungen der  jetzigen Zeit unterstützen kann




Erweiterter Kirchenvorstand:


Jochen Bender  

verheiratet, 2 Kinder
Ehrenamtlicher Einsatz ist der "Kit" der Gesellschaft und ich möchte in der Gemeinde wo meine Familie und ich leben, gerne wieder etwas der Allgemeinheit zurückgeben. 

Gisela Greß-Polednik  

verheiratet, 2 Töchter, ein Enkelkind
Ich möchte mithelfen, dass in der Vielfalt der engagierten Gruppen in St. Markus sowohl für die Gemeinde als auch darüber hinaus evangelischer Glaube positiv gestaltet und erfahren wird.  

Susanne Heger  

verheiratet, 2 Kinder
Ich gestalte derzeit den Gottesdienst für Jung und Alt mit und würde mich gerne noch mehr in die Gemeindearbeit einbringen. 

Susanne Just  

geschieden, 1 Tochter
Ich möchte im Kirchenvorstand als aktives Mitglied von St. Markus mitarbeiten und mein Wissen und meine Fähigkeiten einbringen. Die Arbeit in der Kirchengemeinde hat für mich auch einen gesellschaftspolitischen Aspekt. 




Natalja Rakk  

verheiratet, 2 Kinder
Ich möchte mehr Verantwortung für unsere Gemeinschaft übernehmen und andere dazu motivieren, am christlichen Leben aktiv teilzunehmen. 

Ralf Ringler

verheiratet, 2 Kinder
Es ist Zeit und ich habe jetzt Zeit unserer christlichen Gesellschaft etwas zurückzugeben.

Ingeborg Siegmund  

Ich habe Freude daran, etwas zu bewegen und meine Mitarbeit sinnvoll einzusetzen. Ich bin gerne mit interessierten Menschen zusammen. 




Die Markuskirche 

wurde zu einem lebendigen und beliebten Mittelpunkt des evangelischen Lebens im Westen von Regensburg und in Sinzing. 

Impressionen aus dem Leben unserer Kirche - hier klicken:

Zur Geschichte

Im  Laufe der 50er/60er-Jahre wurde Prüfening als Siedlungsgebiet erschlossen, was zu  einer regen Bautätigkeit führte. Bereits 1958 begann die Planung für eine eigene evangelische Kirche. Nach langwierigen und mühsamen Verhandlungen mit den  zuständigen Stellen der Kirchenbehörde wurde dem Bauvorhaben zugestimmt.

1961  konnte von der fürstlichen Verwaltung im Tausch gegen ein Gelände am Galgenberg, das der Wohltätigkeitsstiftung gehörte,ein 6.000 qm großes Grundstück an der Ecke Killermannstraße/Deiningerstraße für 75.000 DM erworben werden.

Am 13.November 1965 wurde schließlich mit den Erdarbeiten begonnen.

Die Killermannstraße 1960  









Die  Grundsteinlegung für die Kirche St. Markus erfolgte am 11.Juni 1966. Hinter dem Grundstein ist ein zugelöteter Metallkasten eingelassen, der  neben der Urkunde unter anderem ein Gesangbuch, Zeitungen und verschiedene Münzen enthält.

Professor Eichberg, durch die Form  eines Bergkristalls inspiriert, entwickelte den im Dekanat Regensburg  einmaligen Sechseck-Grundriss einer Kirche. Die von den Seitenwänden bis  in die Dachspitze hinein laufenden Dreiecks- und Trapezflächen vervollständigen das Kirchenschiff zu einer naturgetreuen Nachbildung  eines Bergkristalls. Der Glockenturm wurde nicht zuletzt deshalb nach dem Vorbild italienischer Campanile neben der Kirche errichtet.

Zur Verschönerung  des kahlen Turmes hatten bereits drei Künstler ihre Entwürfe  eingereicht. Sie fanden aber aus Geldmangel leider keine Berücksichtigung.

Die  zehn Zentner schwere, freihängende Glocke wurde in der Heidelberger Gießerei Schilling gegossen und trägt die Aufschrift "Traut der  Frohbotschaft", Markus 1,15. Der Bau schritt unter der Leitung von Architekt Walter Rhode zügig voran. Die reinen Baukosten beliefen sich auf 750.000 DM ohne jegliche Inneneinrichtung. Hierfür musste die  Gemeinde selbst aufkommen. In relativ kurzer Zeit waren aber bereits Spenden in Höhe von 17.500 DM von den Gemeindegliedern aufgebracht worden.

Am 10.September 1967 konnte endlich die lang ersehnte  Einweihung der Kirche stattfinden. Damit waren in Regensburg alle vier Evangelisten durch die neuen Kirchen vertreten. St. Lukas im Norden, St.  Matthäus im Südosten, St. Johannes im Süden und schließlich St. Markus  im Westen.

Obgleich  die Gemeinde von St. Markus, zu der 1956 nur rund 250 Gemeindeglieder gehörten, schon 1967 nahezu 1.500 Mitglieder zählte, war sie nach Aussage  des damaligen Kirchenvorstandes der Muttergemeinde Dreieinigkeitskirche noch immer nicht reif für eine Verselbstständigung und dieser wehrte sich  heftig mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das Streben nach Eigenständigkeit von St. Markus.

Nach schwierigen  Diskussionen zwischen Dekan, Kreisdekan und Landeskirchenrat, die zu  keinen befriedigenden Ergebnissen führten, entschieden sich die  Mitglieder von St. Markus jedoch, unabhängig davon in der ersten  Gemeindeversammlung ihrer Geschichte am 29. September 1969 durch Abstimmung mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit von der Muttergemeinde.

Am 4. Mai 1970 folgte dann auch  die Entschließung des Landeskirchenrates, in der St. Markus zu einer  eigenen Pfarrei erklärt wurde.

Herr Pfarrer Arnold Wallhofen,  der bereits von 1956 bis 1970 als Inhaber der dritten Pfarrstelle der Dreieinigkeitskirche den Sprengel Prüfening und Dechbetten leitetet, wurde durch den damaligen Landesbischof Hermann Dietzfelbinger zum ersten  Pfarrer von St. Markus ernannt.

Das Gemeindehaus

Im Juli 1977 konnte mit einem Sommerfest das zehnjährige Bestehen der Kirchengemeinde St. Markus, der fast "unerwünschten" Tochter der Dreieinigkeitskirche, gefeiert werden. Zum Festgottesdienst hielt Herr Pfarrer Göhring die Eingangsliturgie, der erste Pfarrer von St. Markus, Arnold Wallhofen, die Predigt. Sein Rückblick zeigte, dass die Gemeinde St. Markus von 250 Mitgliedern im Jahre 1956 und 1.500 bei der Weihe der Kirche 1967 auf eine sehr aktive Gemeinde von nun 2.400 Mitglieder  angewachsen war.

Die architektonische Gestaltung der Innenräume in der Markuskirche bereitete aber immer wieder Schwierigkeiten und erwies sich  häufig als nicht funktionsgerecht für die verschiedenen Veranstaltungen. Dieser Tatbestand, sowie die Zunahme von Jugend-, Musizier- und Spielgruppen, ferner das Fehlen eines Kindergartens in  dieser Gegend, forderten mehr Räumlichkeiten. So bestand seit längerer Zeit der Wunsch nach einem Erweiterungsbau.

Ab  November 1976 unternahm der Kirchenvorstand unter dem Vorsitz von Herrn Pfarrer Helmuth Göhring intensive Bemühungen, das Vorhaben umzusetzen. Da  die Planungen sich über viele Jahre hinzogen, war es Herrn Pfarrer Göhring nicht möglich, die Errichtung eines Gemeindezentrums in den Jahren seines Wirkens Realität werden zulassen.

Das sollte dann unter seinem Nachfolger, Pfarrer Rudolf Grell, im Jahr 1995 gelingen.




Die Orgel heute


Zur Einweihung der Kirche war diese komplett ausgestattet. Jedochfehlte noch ein geeignetes Instrument für die musikalischeAusgestaltung der Gottesdienste.

Aus finanziellen Gründenmusste man beim Bau der Kirche im Jahr 1967 auf eine neue Orgelverzichten. Anfangs begleitete ein Harmonium den Gemeindegesang. DasInstrument war aber schon sehr verbraucht, so dass es 1969 durch eineInterimsorgel ersetzt wurde. Als Zwischenlösung diente die ehemaligeOrgel der Bruderhauskirche. Hier handelte es sich um eineeinmanualige Orgel mit acht Registern, von denen zwei dem Pedalzugeordnet waren. Diese Orgel, um 1890 von der berühmtenOrgelbaufirma Steinmeyer erbaut, besaß eine pneumatische Spiel- undRegistertraktur, die sehr verschleißanfällig war.

So wurde1969 bei der Übernahme der Orgel zunächst eine Überholung durchdie Regensburger Firma Hirnschrodt notwendig. Aber der Klang konnteinsgesamt nicht viel verbessert werden. Der Reparaturaufwand standschließlich in keinem Verhältnis mehr zum Kostenaufwand. Deshalbentschied man sich für den Neubau einer Orgel.

Zwischenzeitlichging im Februar 1973 Herr Pfarrer Arnold Wallhofen  nachsiebzehnjähriger Dienstzeit, in der er in entscheidender  undengagierter Weise zum Aufbau der Gemeinde beitrug, in den  Ruhestand.Herr Pfarrer Helmuth Göhring, der am 1. April 1973 durch  DekanRudolf Meiser als Nachfolger in sein Amt als Pfarrer von St.  Markuseingeführt worden war, trieb den Neubau einer Orgel für  dieMarkuskirche in den folgenden Jahren voran. Bei denKostenüberlegungen  wurde eine größere finanzielle Beteiligungdurch die  Gesamtkirchenverwaltung erzielt, weil die neue Orgel nebender  Gottesdienstbegleitung zusätzlich für die Organistenausbildungim Dekanat  eingesetzt werden sollte.





Im Frühjahr 1978 hatte nach sorgfältiger Planung und Einholungverschiedener Angebote der damals bekannt werdende Orgelbauer GeorgJann aus Allkofen bei Laberweinting den Auftrag erhalten, eine Orgelmit elf Registern zum Preis von 90.000 DM zu bauen. Das Werk hatzwei Register im Pedal, vier Register im ersten Manual, fünfRegister im zweiten Manual, ein Koppelmanual, sowie ein Schwellwerkund zwei Pedalkoppeln.

Die äußere Form, wie auch das helleKiefernholz des Gehäuses passen sich dem überwiegendenNaturholzcharakter der Kircheninnenausstattung gut an. Im oberenTeil befinden sich die sichtbaren Prospektpfeifen. Die dreimittleren Felder gehören zum Hauptwerk, die beiden Außenfelder zumPedal. Der untere Teil besteht aus dem sogenannten Brustwerk, dessenPfeifen in einem geschlossenen Gehäuse hinter einer jalousieartigzerteilten Wand stehen, die der Organist durch eine Mechanikverstellen kann. Dadurch ist es möglich, die Klangstärke diesesWerkes für den Hörer entsprechend abzustufen.

DieOrgelbaufirma Jann hat heute Weltberühmtheit und baut schon seitvielen Jahren Orgeln auf allen Kontinenten.









Enstehung der Kirchengemeinde

Regensburg  hat eine reiche evangelische Tradition. Die erstenreformatorischen  Strömungen machten sich hier schon bald nach 1520bemerkbar. Das Streben  nach evangelischer Predigt und evangelischemGottesdienst führte  schließlich 1542 zur offiziellen Einführungder Reformation durch den Rat  der Stadt.

Die erstenevangelischen Kirchen waren die unter dem  Patronat der Stadt stehendeNeupfarrkirche, die Oswaldkirche und das  Bruderhaus. Bis auf wenigeAusnahmen war während der gesamten  reichsstädtischen Zeit dasBürgerrecht an das protestantische Bekenntnis  geknüpft. Die Stadtselbst erhielt den Vorsitz der evangelischen  Reichsstädte imreichsstädtischen Kollegium.

Einen wesentlichen  Einschnittbedeutete das Ende der Reichsstadt 1803 mit dem auch die  bevorzugteStellung der evangelischen Kirche aufgehoben wurde. Durch den  Zuzugaus den umliegenden katholischen Gegenden wandelten sich im 19.  und20. Jahrhundert die Konfessionsverhältnisse entscheidend.


Neueorganisatorische Aufgaben ergaben sich   schließlich nach dem Ende deszweiten Weltkrieges, als unter den   Heimatvertriebenen auch eine großeAnzahl von Protestanten nach   Regensburg kam, was zur Gründung vonneuen evangelischen Gemeinden   führte.


St. Markus ist die jüngste unter den sechs   evangelischenKirchengemeinden von Regensburg. Das ursprünglich zur   PfarreiDreieinigkeitskirche gehörende Gebiet Prüfening und   Dechbettenbegann nach Kriegsende durch die große Zahl der dort   lebendenHeimatvertriebenen sein Gemeindeleben zu entwickeln.






Schon1956  wurde ein eigener Sprengel mit damals rund 250Gemeindegliedern  errichtet, der die Gebiete Sinzing, Bruckdorf,Alling, Eilsbrunn,  Bergmatting und Viehhausen mit einbezog. Pfarrerdieser neu errichteten  dritten Pfarrstelle der Dreieinigkeitskirchewurde Herr Pfarrer Arnold  Wallhofen. 


 



  

Jahrelang  musste er sich immer wieder um geeigneteGottesdiensträume bemühen. Die  ersten Gottesdienste wurden in derVorhalle der Prüfeninger Klosterkirche  gefeiert.

Dannfolgten die Zwischenstationen Prüfeninger  Schloßgaststätte, derFilmsaal im Keller der ehemaligen  Messerschmitt-Schule (heutigeKaufmännische Berufsschule an der  Prüfeninger Straße), dieRennplatzgaststätte, die heute noch steht, aber  nicht mehr alsGaststätte genutzt wird und schließlich 1965 noch für zwei  Jahredas damals neu erbaute Schützenheim. Taufen und  Abendmahlsfeiernfanden allerdings weiterhin nur in der  Dreieinigkeitskirche statt.

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